MPU wegen Drogen oder Alkohol - was sollte man nicht sagen?
Im Verlauf der MPU müssen Sie sich dem Gespräch mit einem Verkehrspsychologen stellen. Dieses Gespräch ruft vielleicht auch bei Ihnen schon Nervosität hervor, weil Sie nicht wissen, was auf Sie zu kommt. Eine pauschale, ganz sichere Antwort wird Ihnen hierauf keiner geben können. Aber sicherlich ist es hilfreich, ein paar Tipps zu befolgen, die auf keinen Fall schaden können. Zunächst einmal sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Sie zu dem Termin ausgeruht erscheinen und in den ein bis zwei Wochen vorher keine ausgelassenen Partys inklusive Alkoholkonsum gefeiert haben. Vermutlich scheitert das positive Gutachten dann schon an der Auswertung Ihrer Leberwerte. Die MPU soll als Ergebnis zeigen, dass Sie aus Ihrem früheren Verhalten gelernt haben und dass man mit höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass dieses Verhalten in der Zukunft nicht mehr auftritt.
In diesem Zusammenhang werden Sie in der Regel gefragt, was an dem entscheidenden Tag zum Beispiel zum erhöhten Alkoholkonsum und der anschließenden Trunkenheitsfahrt geführt hat. Eine Antwort wie: „Da wird mir wohl jemand Schnaps ins Bier geschüttet haben“ ist schon am Anfang das Aus für das weitere Gespräch. Geben Sie nie die Schuld anderen und leugnen Sie nicht, dass Sie Alkohol getrunken haben. Bei der MPU müssen Sie beweisen, dass Sie die nötige Einsicht haben, um zu erkennen, dass Sie zum einen einen Fehler gemacht und dass Sie zum Zweiten dieses Problem im Griff haben. Es hilft auch nicht, ein Alkoholproblem herunterzuspielen, indem Sie zum Beispiel sagen, dass das doch normal ist, bei einer Party zu trinken.
Wenn Ihnen der Führerschein entzogen wurde und eine Untersuchung
erforderlich ist, um die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen, lag Ihr
Blutalkholspiegel bei über
1,6 Promille. Ein Partygast, der nur hin und
wieder einmal trinkt, bringt es
vielleicht auf 1,1 Promille und ist dann
sicher nicht mehr in der Lage,
gerade zu laufen. Die MPU kann also
für Sie nur positiv verlaufen,
wenn Sie Ihr Alkohol- oder Drogenproblem
erkennen und daran
arbeiten, es in den Griff zu bekommen. Der mit dem
Gutachten
beauftragte Psychologe wird sofort erkennen, wenn Sie ihm
lediglich eine Geschichte erzählen wollen und es nur auf das
positive Ergebnis der Untersuchung abgesehen haben. Falls Sie weiter
Alkohol oder Drogen konsumieren, würde dies auch bei den im Vorfeld
in der Regel zu erbringenden Abstinenznachweisen auffallen. Diese
Tests werden mit Urin-, Blut- und Haarproben durchgeführt und
erfolgen in nicht vorhersehbaren Abständen. Sehen Sie die
Untersuchung als Chance und nicht als Strafe, denn dann
dürfte sie kein Problem sein. Und nachdem Sie Ihren Führerschein
wieder erlangt haben besuchen Sie unsere Seite Ferrari Händler.